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durch die Schweizerische Eidgenossenschaft


Wenn ich für unser Projekt werbe, so tönt dies für einige eher nach einem Trend Café, als nach einem Sozialprojekt. Weshalb ich mit diesem Beitrag, dies betreffend etwas Deutlichkeit zu diesem Thema schaffen möchte.


Eben auf Grund unseres Projektes habe ich mir schon viele Lokalitäten und Strukturen von Sozialprojekten angesehen. Dabei erinnerten mich diese von einer einzigen Ausnahme abgesehen entweder an Speisesäle von Kinderheimen oder Klöstern. Abgesehen von eben dieser Ausnahme aber waren alle vom Erscheinungsbild ganz offensichtlich auf jene Menschen getrimmt, welche sich am Existenzminimum, oder darunter befinden. Dem hinzu kommt noch, dass auch diese soeben erwähnte Ausnahme nur den spezifischen Randgruppen offen steht.


Erstens ist für mich als Betroffenen eine Räumlichkeit, welche mich an meine Heimjugend erinnert sicherlich kein Ort, an welchem ich mich gerne aufhalten werde. Zweitens wird Otto Normalbürger kaum den Weg in ein Café finden, welches ganz offensichtlich für Randgruppen gedacht ist. Und drittens können es sich die meisten der FSZM Betroffenen genauso wie auch viele Randgruppen ganz einfach nicht leisten, sich in Trend Café’s aufzuhalten.

Weshalb aber soll diesen Menschen der Zugang zu solchen Orten mangels finanzieller Möglichkeiten verwehrt bleiben?


Ziel unseres Projektes ist es natürlich nicht einen Luxusschuppen mit vergoldeten Armaturen ins Leben zu rufen. Doch möchten wir ein Café gestalten, welches in seiner Präsentation für jeden ansprechend ist und einladend wirkt. Denn nur so glauben wir die Menschen näher zueinander bringen und einen Beitrag für mehr Verständnis leisten zu können.