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Von unseren zwei BeeeTheFirst Druckern haben wir einen komplett auseinandergenommen, um die Teile für einen Eigenbau zu verwenden. Für den Zweiten macht uns jemand Teile, von welchen wir uns erhoffen, dass er so dann zu gebrauchen sein wird.

Die Profile von unserem Ender3 haben wir in das Bürgerspital* zum planfräsen der Schnittenden gebracht und bereits beim Abholen der Profile haben die Schnittflächen gaaaaanz anders ausgesehen. Kein Wunder also, dass es plötzlich passte mit den Abständen oben und unten, was dann wieder dazu motivierte, den Drucker doch nicht gleich wieder zusammen zu bauen. Sondern noch eine Profilführung mit Wagen und die Nutensteine zur Befestigung der Profilführung zu bestellen. Also weg mit den Rollenführungen der Y-Achse und die Build-Plate auf einen Schlitten, wodurch der Drucker immer noch im Billigsegment bleiben, aber eine deutliche Aufwertung erfahren wird.

Letzte Woche haben wir einen Ender 3 bekommen, für welchen die Rezensionen eigentlich recht gut sind und wir somit guter Hoffnung waren. Wobei wir uns von einem Drucker in dieser Preisklasse natürlich nicht zu viel aber dennoch, dass der Zusammenbau klappen würde erhofft hatten. Sich hier aber einmal mehr die bei billigen China Importen bekannten Probleme zeigten. Die Profilstangen welche das Portal für die Z-Achse bildeten waren nämlich wurden beim Hersteller nicht in einem präzisen Winkel geschnitten. Womit sich der Zusammenbau als sinnlos erwiesen hat und wir zuerst einmal neue, sauber im rechten Winkel geschnittene und eventuell sogar plangefräste Profilstangen für das Portal der Z-Achse bestellen mussten.

Dass wir die Betroffenen nun mit beleidigenden 25'000.- Franken abgespeist werden sollen ist ohne Zweifel genauso beschämend wie der Umstand, dass der Bund auch für Selbsthilfeprojekte einen Betrag gutgesprochen hat, welcher der Sache absolut nicht angemessen ist. Und ja, es ist ein Armutszeugnis für unser Land, in welch arbiträrer Art das Recht ausgelegt wird.

Am 17ten Mai fand im Kursaal Bern das Abschlussessen des runden Tisches statt. Und im Gegensatz zu den vorangehenden Veranstaltungen wurde uns auch ein würdiges Menü serviert. Herr Mader und Frau Sommaruga hielten noch eine Rede und es ergab sich für die Betroffenen eine kurze Gelegenheit, mit Frau Sommaruga ein paar Worte wechseln zu können. Wobei Letztere von Andreas um einen Termin ersucht wurde, ohne jedoch eine verbindliche Antwort zu erhalten. Und somit der Inhalt der vorangehenden Ansprache von Frau Sommaruga letztendlich leider den Eindruck von Lippenbekenntnissen bei Andreas hinterlassen hat.