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Heute konnten wir unseren grossen C-Bot 3D Drucker abholen und der erste Eindruck war sehr positiv. Die Z-Achse verfügt über zwei Trapezspindeln, Vorne, Links, Rechts und sogar oben befindet sich jeweils eine Klappe, welche aufgemacht werden kann. Womit die Druckplattform von allen Seiten erreichbar ist, was natürlich sehr praktisch ist. Weniger praktisch aber unumgänglich ist das Gewicht des Druckers, welcher in einer Holzkiste geliefert wird. Und in der Gebrauchsanweisung wird zwar dazu geraten den Drucker zu zweit aus der Kiste zu holen, was wir jedoch nicht für nötig befanden. Denn die Kiste ist der Art gemacht, dass durch das Verbiegen von 4 Metallstreifen an jeder Seite, die Verpackung ganz einfach auseinandergefaltet werden kann. Womit das Auspacken also auch alleine bewältigt werden kann, beim Herumtragen allerdings zwei Personen die Sache schon um einiges angenehmer machen würden.

Bis jetzt sind wir nur etwas unglücklich darüber, dass keine Möglichkeit besteht die mitgelieferte Glasplatte, welche übrigens ein paar Millimeter grösser hätte sein dürfen, mit Klammern zu befestigen. Weshalb wir uns vorerst mit Tape beholfen haben und uns nun überlegen, ob wir passende Klemmen suchen, oder selber machen sollen. Dann wären da noch die Langlöcher als Griffe, welche ausgestanzt, aber leider nicht geschliffen wurden, welche somit zu wünschen übriglassen. Doch die Probleme, Schwachstellen bei welchen man bei Druckern im Billig- und Mittelklasse Segment immer rechnen muss, halten sich somit auch beim grossen C-Bot absolut in Grenzen. Denn trotz dem Preis von 1990.- Franken welcher der grosse C-Bot kostet, gehört er auf Grund seines Bauvolumens und dem Doppelkopfsystem doch noch ganz deutlich zu den Druckern im Mittelklasse Preissegment. Und wie bereits angesprochen gibt es dort meist einiges mehr auszusetzen, als wir es bisher bei den C-Bot Modellen feststellen konnten.

Die grosse Angs beim Thema Doppelkopfsystemen ist bei uns immer das Nivellieren der Düsen, was bei vielen solcher Systeme der blanke Horror ist. Weshalb vor dem Erwerb zuerst einmal dieser Punkt von uns geklärt sein wollte, sich der C-Bot CD1 aber glücklicherweise als in dieser Hinsicht annehmbar erwiesen hat. Man darf in dieser Preisklasse nicht erwarten, dass das Düsen Nivellieren ein Zuckerschlecken sein wird, doch mit etwas Geduld und Sorgfalt stellte diese Aufgabe keine unzumutbare Herausforderung für uns dar. Also alles in Allem sind wir zufrieden mit dem Kauf und können nun auch in zwei Farben, oder mit Wasserlöslichem Stützmaterial Drucken.

Der erste Probedruck war ein Benchy von Thingiverse, welches wir in der Grösse etwas reduziert haben und es kam eigentlich recht gut heraus. Der erste Zweifarben Probedruck schien auch gleich mehr oder weniger zu klappen. Mehr, weil die zweite Farbe gut auf dem Untergrund haftete und die Konturen eigentlich auch ganz akzeptabel sind. Weniger, weil die Löcher in der Schrift natürlich nach besseren Einstellungen schreien, was aber somit nicht am Drucker liegt.
Der zweite Versuch  mit zwei Farben ging dann aber gründlich in die Hose, weil dort die Schrift ja in dem restlichen Druckbild liegt und wir hier noch ein wenig herum Probieren müssen bis es klappen wird. Doch auch hier ist wieder alles nur eine Frage der Einstellungen, was erfahrene User natürlich wissen werden.

C Bot CD1 01

C Bot CD1 02

CD1 Prints 01

Benchy 01