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Dass wir die Betroffenen nun mit beleidigenden 25'000.- Franken abgespeist werden sollen ist ohne Zweifel genauso beschämend wie der Umstand, dass der Bund auch für Selbsthilfeprojekte einen Betrag gutgesprochen hat, welcher der Sache absolut nicht angemessen ist. Und ja, es ist ein Armutszeugnis für unser Land, in welch arbiträrer Art das Recht ausgelegt wird.

Doch berechtigt dies nicht dazu unseren Ärger an jenen auszulassen, welche für unsere Sache immer sehr viel Empathie und Einsatz bewiesen haben. Weshalb es absolut nicht gutheissen werden kann, dass die Menschen im Sekretariat von Betroffenen grob angefahren werden. Genauso wie es nicht verständlich ist, weshalb einige der Betroffenen denken durch dauernde Anrufe die Auszahlung des Solidaritätsbeitrags beschleunigen zu können. Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass die Zeit welche für diese dauernden Anrufe aufgebracht werden muss, letztendlich auf Kosten der Bearbeitung von Anträgen geht?!

Die Betroffenen welche das Sekretariat mit Anrufen bombardieren sollten sich endlich bewusst werden, dass dadurch die Sachen nicht beschleunigt, sondern verzögert werden. Was letztendlich auch allen anderen Betroffenen schadet und sicherlich nicht im Sinn der Sache ist. Und wer es nicht unterlassen kann, der sollte sich zumindest bewusst sein, dass die Menschen vom Sekretariat nicht die Regeln machen. Dort Dampf abzulassen ist also nicht nur kontraproduktiv, sondern es trifft zudem noch die Falschen! Also möchte ich doch daran erinnern, dass wir Betroffenen uns nicht ebenso beschämend verhalten sollten wie jene welchen wir Vorwürfe machen.