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durch die Schweizerische Eidgenossenschaft

Obschon das Thema 3D Druck schon seit einiger Zeit recht aktuell ist, müssen wir immer wieder feststellen, dass hier noch immer viele falsche Vorstellungen herrschen. Oder aber, dass die Vorstellungen recht weit von den realen Möglichkeiten und Anwendungsgebieten abweichen. Und erklärt man es dann, folgen nicht selten verwunderte Bemerkungen.

Doch mit dem 3D Druck kann man nicht nur Figuren, Möbelgriffe oder dergleichen ausdrucken, sondern 3d Druck geht weiter. 3D Druck hat bereits heute schon in beinahe alle Branchen der Wirtschaft Einzug gehalten und der Siegeszug des 3d Drucks hat noch lange nicht sein Ende gefunden.

Um dies bei der Bewerbung unseres Projektes ein wenig zu verdeutlichen, habe ich mich die letzten Wochen mit einem Projekt befasst. Welches wir dann auch gleich als Workshop anbieten werden, in das ich mich selbst aber auch erst einmal einarbeiten musste. Und wo mir auch gleich zu Beginn ein paar Steine in den Weg geworfen wurde. Die jedoch zu beseitigen habe ich mich deshalb dazu entschlossen, weil wir das Projekt als dazu geeignet empfinden, die Kombination von 3D Druck und Elektronik Komponenten zu demonstrieren. Dem hinzu kommt noch, dass ich das Projekt doch als recht spassig empfinde und der Spass soll ja bei unserem Projekt auf jeden Fall eine Rolle spielen.

Bei diesem Projekt also geht es um einen sogenannten Hexabot, welchen es bei thingiverse.com zu finden gibt. Das Teil nennt sich dort Vorpal Hexabot und ich habe mir die Dateien dafür auch gleich heruntergeladen und ausgedruckt. Als ich die ausgedruckten Teile mit Servos bestücken wollte zeigte sich jedoch, dass die Servos welche ich zur Verfügung hatte, dort nicht hineinpassten. Denn die Lochabmessungen von 9G Servos mögen vielleicht alle gleich sein, doch bei den Gehäusen bestehen dennoch leichte Unterschiede.

Also hiess es für mich überlegen wie das Problem zu lösen sei, da die Servos letztendlich auch eine Frage des Kostenfaktors sind. Und so habe ich mich dazu entschlossen auf zwei Schienen weiter zu fahren. Einerseits bin ich nun dabei das Original Gehäuse selbst nach zu zeichnen, was recht viel Aufwand ist, da ich die STL Datei nicht sauber in SolidWorks importieren kann.
Andererseits aber bin ich parallel dazu auch dabei eine abgeänderte Kopie mit einigen Verbesserungen zu zeichnen. Und das Endresultat wird dann zeigen, welche der Versionen den Weg in unseren Workshop finden wird.

Da auch diese Vorarbeit mit Kosten verbunden ist, sind Spenden eine grosse Hilfe und wir freuen uns über jeden Beitrag.

HexaPrintParts 01 HexaPrintParts 02

 HexaPrintParts 03 HexaPrintParts 04

Bodenplatten Hex01 Bodenplatten Hex03

 

Die Bodenplatte habe ich in der verbesserten Version aus Kosten- und Zeitgründen mit der CNC Fräse gemacht, die restlichen Teile (wie z.B. oben abgebildet) werden aber aus dem 3D Drucker kommen.