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Viele Betroffene ärgern sich über das Antragsformular zum Solidaridätsbeitrag und glauben sich dort wieder rechtfertigen zu müssen. Was nach all dem Erlebten mit den Behörden sicherlich verständlich ist.

 

Doch ist es letztendlich auch im Interesse von uns den Betroffenen, dass diese Gelder auch dort landen, wo tatsächlich ein Anspruch darauf besteht. Wofür nun einmal ein paar Informationen notwendig sind und der schnellste Weg der Bearbeitung eben jener ist, dass diese direkt von den Betroffenen eingereicht werden.

Denn erstens würden die Auszahlungen ansonsten noch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Und zweitens wurden auch sehr viele Akten vernichtet, womit ein anderes Vorgehen zum Nachteil jener erfolgen würde, deren Akten vernichtet wurden.

 

Es geht bei diesem Formular somit wirklich nicht darum sich rechtfertigen zu müssen, sondern lediglich um feststellen zu können, ob ein Antrag berechtigt, oder missbräuchlich eingereicht wurde. Weshalb ich alle berechtigten Betroffenen bitten möchte, sich nicht durch die Fragen aus dem Antragsformular abschrecken zu lassen.

Dass der zur Sprache stehende Betrag letztendlich ein Ausdruck einer menschenverachtenden Politik darstellt, diese Ansicht teile ich absolut. Doch solte dies kein Hinderungsgrund sein das Formular dennoch einzureichen. Denn wir haben dem Staat schon mehr als genug überlassen müssen. Weshalb also solten wir diesem System auch noch den bescheidenen Solidaridätsbeitrag überlassen?!....