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18 Mio für das NFP, was für eine Schweinerei....

Solche Bemerkungen habe ich genauso wie auch bei den 300 Mio für den Solidaritätsbeitrag inzwischen oft gehört. Doch genau wie bei den 300 Mio werden auch hier die Relationen völlig vergessen, denn auch diese 18 Mio wandern nicht etwa in die Taschen einiger wenigen. Sondern müssen damit über einen Zeitraum von 5 Jahren Gehälter und Spesen verschiedener Forschungsprojekte abgedeckt werden.

Und würde einmal diese Rechnung gemacht sollte schnelle erkannt werden, dass diese 18 Mio plötzlich gar nicht mehr so viel darstellen werden. Dem hinzu kommt, dass dieses Forschungsprojekt nicht nur von öffentlichem, sondern auch im Interesse der Betroffenen sein könnte.

Worüber einige unter uns sich jedoch ärgern ist erstens der Umstand, dass damit für doch einige ein Einkommen oder ein Zusatzeinkommen generiert wird. Die Betroffenen selbst dann auch noch durch oral Interviews und dergleichen beitragen sollen, letztendlich aber wieder leer ausgehen werden. Zweitens leben diese Wissenschaftler in einer Realität welche zu weit entfernt von jener der Betroffenen ist. Womit auch die Interpretation letztendlich gezeichnet sein wird durch deren Realität, solange keine Betroffenen aktiv in die Forschungsarbeiten eingebunden werden. Die (wahrscheinliche) Schweinerei dürfte deshalb höchstens in der Umsetzung einer an und für sich guten Sache welche einmal mehr durch unser Regelwerk versaut wird zu finden sein, nicht aber bei den 18 Millionen.