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Die Abschlussveranstaltung der UEK welche am 2. September 2019 stattgefunden hat war für uns Betroffene ein ausserordentlich wichtiger und gut besuchter Anlass. Und ich hoffe, dass alle Besucher erkannt haben, welche ausserordentlich wichtige und gute Arbeit die UEK hier geleistet hat. Denn wäre unsere Geschichte und das damit verbundene Leid von den Wissenschaftlern der UEK nicht erkannt worden, dann wäre es wahrscheinlich kaum zu den abgegebenen Empfehlungen der UEK gekommen. Welche durch eben eine solch gründlich Auseinandersetzungen nicht nur erkennen mussten, dass mehr getan werden muss. Sondern welche auch die menschliche Stärke und Grösse zeigen konnten dies öffentlich zu bekunden, was von uns nicht als Selbstverständlich verstanden werden sollte.

Deshalb gebührt den Mitgliedern der UEK unser Dank und unsere Hochachtung für eine glaubwürdige und der Sache angemessene, wissenschaftliche Aufarbeitung unserer Geschichte.

Und nicht alle mögen es bemerkt haben doch wer gut hingehört hat, dem ist vielleicht auch aufgefallen, das bei dem Beitrag 10 vor 10 die Geschichte nicht mehr unter dem Aufhänger "Verdingkinder verkauft" wurde. Sondern wurde in diesem Beitrag deutlich gemacht, dass genauso andere Opfergruppen Teil der Aufarbeitung sind.  

 

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Und da Andreas von verschiedenen Seiten angesprochen wurde, ob man die von ihm verfasste Ansprache haben dürfe, stellen wir diese hier zur Verfügung.

 

 

WICHTIG!!!

Am 2. September findet im Bierhübeli Bern (14:oo-17:oo Uhr) die Schlussveranstaltung der UEK (unabhängige Experten Kommission) statt. Dieser Anlass ist für uns Betroffene von grösstem Belang und alle sind herzlich willkommen.

Von allergrösstem Belang für uns ist dieser Anlass vor allen Dingen deshalb, weil bei diesem Anlass auch die Empfehlungen der UEK überreicht werden. Und wir dürfen dazu bereits schon so viel verraten: Diese Empfehlungen wurden aus Kenntnis des Sachverhalts und ohne wissenschaftliche Grundsätze zu verletzen, dennoch mit viel Empathie erstellt. Was natürlich bedeutet, dass diese Empfehlungen nicht den Idealvorstellungen einzelner Betroffener entsprechen können. Doch glauben wir, dass diese im Gesamtpaket auf jeden Fall die Form einer glaubhaften und ernst gemeinten Aufarbeitung, mit welcher wir Betroffenen leben könnten darstellen. Deshalb möchten wir an dieser Stelle der UEK unseren Dank für deren exzellente Arbeit aussprechen.

Gleichzeitig aber möchten wir auch darauf aufmerksam machen, dass sich bei der UEK sicherlich sehr charakterstarke Menschen befinden. Die Ergebnisse deren Arbeit können aber nicht nur darauf zurückgeführt werden, dass die Zusammensetzung der UEK vollständig aus Gutmenschen besteht.
Sondern sind deren Ergebnisse und Empfehlungen vor allen Dingen auch darauf zurück zu führen, dass eine äusserst gründliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Zusammenhängen stattgefunden hat.

Sich der Art tiefgründig mit dieser Sache auseinander zu setzen war unseren Parlamentariern natürlich nicht möglich. Was hoffentlich den Grund für die Kluft der An- und Einsichten darstellt, welche mittels den Arbeiten der UEK und einer Umsetzung deren Empfehlungen nun überbrückt werden könnte.

Inzwischen haben wir die Drucker und die PC’s erhalten und auch der Internetzugang am Erlkönigweg funktioniert nun. Doch haben wir nicht den ganzen Betrag erhalten, welchen wir bei der CMS beantragt hatten, weshalb wir den Elektronikarbeitsplatz leider noch nicht einrichten können. Aber Drucker und PC' Arbeitsplätze konnten wir uns mit dem erhaltenen Betrag anschaffen. Wobei es für die Regale welche massgefertigt werden müssen, auch nicht gereicht hätte. Doch fehlte Andreas lediglich ein Schweisstisch um die dringend notwendigen Rollregale selbst anfertigen zu können. Also wurde vom Vorstand beschlossen ihm einen Schweisstisch zu kaufen, damit wir diese und zukünftige Schweissarbeiten selbst machen können. So bleiben wir im Budget, obschon wir nun auch noch für die PC’s zusätzliche Arbeitsplätze bauen müssen.

Dank einem Beitrag der CMS konnten wir uns nun einige neue Drucker sowie drei CAD fähige PC Stationen erwerben. Und nun ist Andreas dabei die Regale mit Tischflächen anzufertigen, damit wir nach den Sommerferien mit dem 3D Druckbereich loslegen können. Dies bedeutet für alle Interessierten, dass dann fünf 3D Drucker plus die PC's zur Verfügung stehen werden. Und für grössere Projekte stehen dann noch zusätzliche zwei Drucker bei Andras zuhause, damit es für euch auch möglich sein wird Projekte umzusetzen, welche Druckzeiten von mehr als 7 Stunden erfordern.
Mit unserem Flaggschiff dem Raise Pro2 wird es auch möglich sein recht gute Zweifarbendrucke, sowie Druckteile mit zwei unterschiedlichen Rohstoffen zu erstellen.